Neu am IM-BLOG: Steine der Erinnerung PDF Print E-mail

Steine der Erinnerung - von Daliah Hindler und Matthias Beier

Der Verein „Steine der Erinnerung“ setzt seit 2005 Gedenksteine für jüdische Wienerinnen und Wiener, die in den Jahren 1938 bis1945 von den Nazis deportiert und ermordet worden sind, vor deren ehemaligen Wohnhäusern.
Er erinnert auch an das jüdische Leben und an die reiche jüdische Kultur. Die Form, die gewählt wurde, sind im Pflaster eingelassene gravierte Messingplatten oder Wandtafeln an den Häusern.
„… for those whose lives had been brutally cut short“

www.imblog.at

 
Noch freie Plätze: Sommerkolleg in Bovec 2018 PDF Print E-mail

Sommerkolleg – Poletna šola – Corsi universitari estivi – Ljetna škola BOVEC

Anmeldeschluss: 4. Juni 2018

Stipendium für 14 Tage Sprachkurse – 3 ECTS für die Anrechnungen

Termin: 16. – 30. August 2018

Ort: Bovec/Slovenija

Mit freundlicher Unterstützung durch das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung

Organisation: Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, Filozofska fakulteta univerze v Ljubljani, Univerza na Primorskem, Filozofski fakultet u Rijeci, Università di Udine, Università di Trieste

Leitung: Ao.Univ.-Prof. Dr. Vladimir Wakounig, Institut für Erziehungswissenschaften und Bildungsforschung

Details zur Ausschreibung.pdf

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Radio Stimme aktuell PDF Print E-mail

RADIO STIMME - DIE SENDUNG DER INITIATIVE MINDERHEITEN

Dienstag, 15.05.2018
20.00 Uhr, Orange 94.0 - das freie Radio in Wien Livestream

SHAPING DEMOCRACY

1,2 oder 3 – ob ihr wirklich richtig steht, seht ihr, wenn der Film angeht!
Mehr als drei Optionen, nämlich 8×3, stehen den Besucher_innen der Ausstellung „shaping democracy“ im Museumsquartier frei_raum Q21 zur Verfügung. Der Name des Raumes ist Programm, denn der Eintritt ist frei und jedermann und -frau kann sich nach Belieben zu den acht Stationen begeben und zwischen drei Kurzfilmen wählen. Mit „Wählen“ wären wir beim nächsten Stichwort und Kernthema der Ausstellung: der Demokratie. Was macht Demokratie aus? Was darf, kann, soll oder muss sie können? Und was müssen wir als Individuen und Gesellschaft dafür tun?
Radio Stimme geht dem Konzept der Ausstellung, ihren Themenbereichen sowie ein paar Kurzfilmen näher auf den Grund, spricht mit den Kurator*innen und gibt eigene Eindrücke wieder. Wer sich nun umfassende Antworten zu allen Bereichen der Demokratie erwartet, wird enttäuscht werden. Wer allerdings der Demokratie in verschiedenen Facetten und Stimmen in und um Österreich begegnen möchte und sich für neue Erfahrungen öffnet, wird mit spannenden, lustigen, ergreifenden und mitunter zum Nachdenken anregenden Erlebnissen belohnt. Also nichts wie hin.
Bis 3.6.2018 heißt es noch: hereinspaziert!

Radio Stimme - Die Sendung der Initiative Minderheiten
Das politische Magazin zu den Themen Minderheiten - Mehrheiten - Machtverhältnisse

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Die aktuelle Ausgabe der STIMME: Gedenken PDF Print E-mail

STIMME Nr. 106/Frühling 2018
Gedenken
80 Jahre „Anschluss“ und Pogrome

Im Achter-Jahr 2018 erinnern wir uns an die Ausrufung der Republik Österreich und an die Einführung des Wahlrechts für Frauen (1918), an die Student_innenbewegung (1968) und an die Verhinderung der Inbetriebnahme des Atomkraftwerks Zwentendorf (1978). Und vor allem erinnern wir uns an den „Anschluss“ Österreichs an das nationalsozialistische Deutschland sowie die März- und Novemberpogrome. Wir erinnern, trauern, feiern, forschen, stellen die historischen Ereignisse neu dar oder stellen sie aus.
Das erste Stimme-Heft dieses bedeutungsvollen Jahres widmen wir dem Gedenken an die nationalsozialistische Vergangenheit Österreichs. Das achtzigste Jahr des kollektiven Jubels um Adolf Hitler am Wiener Heldenplatz ist von antisemitischen „Einzelfällen“ überschattet, in die Politiker_innen und Funktionär_innen der kleineren Regierungspartei verstrickt sind.

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STIMME Nr. 105: 25 Jahre Bosnienkrieg PDF Print E-mail

Niemand konnte uns die Jugend nehmen - 25 Jahre Bosnienkrieg
Winter 2017/Nr. 105

stimme105 cover web

Der Zerfall Jugoslawiens hat in den 1990er Jahren Hunderttausende Menschen zur Flucht gezwungen. Mit rund 115.000 Geflüchteten aus Kroatien, Bosnien-Herzegowina und dem Kosovo war das Nachbarland Österreich – und hier insbesondere Wien – ein sehr wichtiger Fluchtpunkt, auch weil viele Flüchtende hier Angehörige hatten.
Mit dem Beginn des serbisch-kroatischen Kriegs im Jahr 1991 kamen nach Angaben des UNHCR etwa 13.000 Personen aus Kroatien nach Österreich. Im April 1992 entflammte der Bürgerkrieg in Bosnien-Herzegowina. Zwischen 1992 und 1995 wurden 90.000 Flüchtlinge aus Bosnien aufgenommen, alleine 80.000 davon schon bis Frühherbst 1992. Sie erhielten im Rahmen der so genannten De-Facto-Aktion vorübergehenden Schutz. Die letzte Flüchtlingswelle aus dem Raum Ex-Jugoslawiens fiel in die Zeit des Kosovo-Konfliktes 1998/99. Etwa 12.000 Kosovo-Albaner_innen flohen nach Österreich.
Die Mehrheit der Flüchtlinge aus Kroatien und dem Kosovo kehrte zurück oder zog in andere Länder weiter. Zwei Drittel der Bosnienflüchtlinge (ca. 60.000) blieben dauerhaft in Österreich. Durch die schrittweise Integration in den Arbeitsmarkt konnten zahlreiche von ihnen den befristeten Aufenthaltsstatus in einen dauerhaften umwandeln. Viele wurden österreichische Staatsbürger_innen.

25 Jahre nach Kriegsbeginn in Bosnien widmen wir die STIMME den Erinnerungen und Erfahrungen jener Menschen, die in der ersten Hälfte der 1990er Jahre als Kinder oder Jugendliche in Österreich Zuflucht suchten. Für sie wurde dieses Land zu einem neuen Zuhause. Ihre weitere Geschichte wurde bis dato kaum erzählt.

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