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Donnerstag ist IM-Blog-Tag

Mit dem Text - Als Vorspeise: Die unbeachteten ersten Worte von Hakan Gürses - geht der politische Blog der Initiative Minderheiten im Jänner 2016 online. Unter: www.imblog.at wird ab nun jeden Donnerstag ein aktueller Beitrag veröffentlicht.
Der Blog umfasst ein breites Spektrum an Themen: von bildungs- und kulturpolitischen Beiträgen, Interviews, innovativen Forschungsarbeiten bis hin zu alltäglichen Beobachtungen aus der Perspektive von Minderheiten.
Über Kommentare und Diskussionen freut sich das Redaktionsteam der Initiative Minderheiten: Emina Adamović, Jessica Beer, Lisa Gensluckner, Hakan Gürses, Cornelia Kogoj, Gamze Ongan, Petra Permesser, Jana Sommeregger, Gerd Valchars, Vladimir Wakounig und Katja Weiss.

aktuelle Beiträge:

„I am musician, I don’t understand any reason to kill“ von Michael Haupt

Klimawandel  - von Bernhard Weidinger

Wenzgasse 12, April 2016, oder Versuch, meinem Sohn das Haus seines Urgroßonkels zu erklären - von Jessica Beer

„Ach, reden wir lieber nur mehr Deutsch….“ von Katja Weiss

Wir sind uns ähnlich - von Hakan Gürses

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STIMME Nr. 98/Frühling 2016

Die aktuelle Ausgabe der STIMME:
Social Media in Krisenzeiten

Stimme Nr. 98

Editorial #98:

Wael Ghonim wurde 2011 vom Time Magazine zum einflussreichsten Menschen der Welt gekürt. Als damals 30-jähriger Google-Mitarbeiter organisierte er in Ägypten über Facebook Demonstrationen gegen das Mubarak-Regime und wurde das Gesicht des arabischen Frühlings, der sogenannten Social Media Revolution. Das Web 2.0 ermöglichte, dass Ghonim von Millionen Menschen gehört wurde. Ein gutes Beispiel für das emanzipatorische Potenzial der und die Ermächtigung durch die sozialen Medien.
Schlussendlich sind aber auch die sozialen Medien nicht mehr als ein Werkzeug, und wie bei jedem Werkzeug kommt es darauf an, wer es für welchen Zweck verwendet. Immer häufiger werden im Internet gute Inhalte von lauten, polarisierenden und manipulierenden Inhalten verdrängt. Und auch der sogenannte Islamische Staat bedient sich bei der Kommunikation und der Rekrutierung von Anhänger_innen der sozialen Medien.
Menschenrechte sind immer noch das Lebensthema von Wael Ghonim. Mittlerweile in die USA emigriert, gründete er das Start-up Parlio, eine Plattform für politische Debatten, auf dem kein Platz für Hass und Hetze sein soll. Auf Parlio kommen Intellektuelle mit der Öffentlichkeit ins Gespräch. Jede_r kann sich anmelden und Fragen stellen, schreiben können nur Eingeladene, darunter auch der Linguist Noam Chomsky. Für die Frühjahrsausgabe der Stimme haben wir unsere Autor_innen eingeladen, das Potenzial und die Schwächen des Social Web in der Erkämpfung der Menschen- und Bürger_innenrechte unter die Lupe zu nehmen.
Peter Judmaier, Dozent für Medientechnik und Christine Pichlhöfer, Psychotherapeutin diskutieren die Möglichkeiten der digitalen Medien als Stimme der Marginalisierten.
Ein außergewöhnliches Dokument verdanken wir dem Soziologen Hans Christian Voigt und fünf „Newcomern“. In mehreren gemeinsamen und Einzelsitzungen und im Austausch über Facebook erstellten sie ein Dokument, das in der Art seiner Entstehung und vor allem in seinem Informationsgehalt einzigartig ist. Es erzählt von Flucht, vom Ankommen in Österreich und von der Rolle der sozialen Medien dabei.

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Radio Stimme aktuell

Dienstag, 03.05.2016
20.00 Uhr, Orange 94.0 | Wien | Livestream

Mutter werden ist nicht schwer, Mutter sein dagegen sehr? Wenn Frauen bereuen

Kaum eine Rolle ist so mit Erwartungen überfrachtet wie die Mutterrolle. Anlässlich des bevorstehenden Muttertags am 8. Mai widmet sich Radio Stimme zwei Aspekten des Themas. Zunächst der Diskussion rund um das Phänomen #regrettingmotherhood: Warum bereuen es Mütter, Kinder bekommen zu haben? Wie gehen sie damit um, und wie tut es die Gesellschaft? Ganz andere Fragen stellen sich, wenn ein Kinderwunsch unerfüllt bleibt und Eltern mit dem Gedanken einer Leihmutterschaft spielen: Kann Schwangerschaft reine Lohnarbeit sein? Und inwiefern wird globale Ungleichheit reproduziert, wenn etwa eine indische Frau für wohlhabende Paare aus der sogenannten westlichen Welt ein Kind austrägt? Radio Dreyeckland interviewte dazu die deutsche Journalistin Sarah Diehl.

 
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SCHWARZÖSTERREICH. Die Kinder afroamerikanischer Besatzungssoldaten
Ausstellungszeiten:
27. April bis 21. August 2016
Volkskundemuseum Wien
Laudongasse 15-19, 1080 Wien


Die Sonderausstellung, die das Volkskundemuseum Wien von 27. April bis 21. August 2016 zeigt, beschäftigt sich mit der vergessenen Geschichte der ersten Generation Schwarzer ÖsterreicherInnen in der Zweiten Republik. Das sind jene Menschen, die in den Jahren 1946-1956 als Kinder von afroamerikanischen GIs und österreichischen Müttern geboren wurden. Die Ausstellung basiert auf einem mehrjährigen Forschungs- und Interviewprojekt. Die Kinder von damals erzählen ihre Geschichte über weite Strecken selbst. Sie stellen auch zahlreiche bisher noch nie gezeigte Objekte für die Schau zur Verfügung.
Eine Wiener Bezirkspolitikerin, ein Lastwagenfahrer aus Idaho, eine Friseurin aus Salzburg und eine Autorin aus Texas – sie alle sind Teil jener vergessenen Generation, die in den Jahren 1946 bis 1956 als Kinder von Österreicherinnen und afroamerikanischen GIs geboren wurden. Viele dieser Kinder wurden von ihren Müttern getrennt, in Heimen untergebracht oder zur Pflege und Adoption freigegeben. In Österreich wurde den Betroffenen die Eingliederung in die Gesellschaft ebenso erschwert wie die schulische Ausbildung.

Kuratoren: Niko Wahl, Philipp Rohrbach, Tal Adler
 
Das geplante Jahresprogramm der Initiative Minderheiten 2016
Das geplante Jahresprogramm der Initiative Minderheiten 2016.pdf
 
Wo werden wir unsere eigenen Knochen vergraben können?

Wo werden wir unsere eigenen Knochen vergraben können?
Erklärung der Schweigenden Mehrheit zum Angriff auf unsere Arbeit

Die Initiative Minderheiten verurteilt den Überfall von Identitären auf das Theaterstück „Schutzbefohlene performen Jelineks Schutzbefohlene“ im Audimax der Universität Wien auf das Schärfste und solidarisiert sich mit den Schauspieler_innen und dem Team! Wir leiten daher die Erklärung der "Schweigenden Mehrheit" und die Berichte Geschlagener und Verletzter weiter:

 „Wir sind aus unserem Land geflüchtet und unser Land ist zerstört nur wegen solcher radikaler Leute, die den anderen nicht akzeptieren. Sie akzeptieren andere Kulturen oder Religionen nicht. Ich habe hier in Österreich noch nicht solch rassistische Ereignisse erlebt oder solche Leute getroffen. Bis gestern. Und das war mein erster Schock, dass es in Wien solchen Rassismus gibt.“ Johnny Mhanna, Neu-Wiener. Davor Schauspieler in Damaskus und Beirut.

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50 Jahre Anwerbeabkommen Österreich – Jugoslawien 1966 - 2016

Das Institut für Zeitgeschichte der Universität Innsbruck lädt in Kooperation mit dem Arbeitskreis Archiv der Migration und der Initiative Minderheiten zur Veranstaltung:
„…daß ich mir Wien nicht vorstellen könnte, ohne unsere jugoslawischen Freunde…“
(Helmut Zilk anlässlich der Eröffnung der 10. Arbeitersportspiele des jugoslawischen Dachverbandes am 3. Juni 1989 im Hanappi-Stadion)

50 Jahre Anwerbeabkommen Österreich – Jugoslawien 1966 - 2016

Programm.pdf

Konferenz und Filmprogramm, 7.4.2016
Ausstellung, 7. - 26.4.2016
Videointervention, 4. - 10.4.2016

50 Jahre Anwerbeabkommen

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Die Initiative Minderheiten trauert um Rudolf Sarközi
Anlässlich des Todes von Rudolf Sarközi (1944-2016) ein Interview, das Cornelia Kogoj im Rahmen der Ausstellung „Romane Thana - Orte der Roma und Sinti“ mit ihm geführt hat.
Ab heute am Blog der Initiative Minderheiten (IM-Blog): „Nach dem Attentat in Oberwart hab ich nur gesagt‚ aber das gibt’s doch nicht, wir haben ja keine Feinde, wir haben uns doch mit niemanden angelegt?“
http://www.imblog.at/nach-dem-attentat-in-oberwart-hab-ich…/
 
Weiterqualifizierung von Roma-Angehörigen 2016

Weiterqualifizierung von Roma-Angehörigen und Abhaltung von Schulungstätigkeiten im Erwachsenenbildungsbereich.
Ausgehend von der 2013 - 2014 im Rahmen des ESF-Projekts "Inklusion und höhere Bildungsabschlüsse durchgeführten "Roma Bildungsstudie - ROMBAS" werden wie bereits 2015 auch in diesem Jahr Ergebnisse der Studie an Einrichtungen der Erwachsenenbildung und anderen öffentlichen Institutionen bzw. Vereinen von Mitgliedern der ROMBAS-Forscher_innengruppe eigenständig präsentiert. Zur Vor- und Nachbereitung dieser Präsentationen finden begleitend dazu zwei Workshops mit dem ROMBAS-Team an der Initiative Minderheiten statt.
Im ESF-Teilprojekt ROMBAS, welches in Kooperation mit den Volkshochschulen Wien, dem Romano Centro, dem Verein Roma Service und der Österreichischen Gesellschaft für politische Bildung durchgeführt wurde, fanden im Rahmen einer Studie über 100 Interviews mit Personen aus den verschiedenen Roma Communities (Burgenland-Roma, Sinti, Lovara, Kalderas, Arlije) zu ihrer Bildungssituation statt. Zusätzlich wurden 16 ExpertInneninterviews geführt. Die Ergebnisse machen deutlich, dass Roma-Angehörige im Vergleich zu Angehörigen der Mehrheitsgesellschaft nach wie vor im Durchschnitt niedrigere Bildungsabschlüsse aufweisen und allgemein eine geringere Bildungsbeteiligung haben, auch wenn sich der Zugang zu weiterführender Bildung im Laufe der Generationen erhöht hat. Die Studie zeigt zudem auf, in welchen Bereichen Maßnahmen und Initiativen gesetzt werden müssen, um der Bildungsbenachteiligung von Roma entgegenzuwirken.
Ein Projekt der Initiative Minderheiten. Wissenschaftliche Leitung: Mikael Luciak

Rombas Team

Rombas Team. Foto: Sabine Schwaighofer

 
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