STIMME von und für Minderheiten N° 52 / Herbst 2004
Identitätspolitik oder Machtkritik
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Das Ende des Weltethos
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Identitätspolitik: Kosten und Nutzen Marginalisierte Gruppen haben es in den vergangenen Jahrzehnten geschafft, unter Einforderung der Anerkennung ihrer Identitäten gesellschaftliches Terrain zu gewinnen. Diese Forderung nach Anerkennung von Differenzen und damit zusammenhängenden Rechten und Ansprüchen wirft allerdings Fragen auf.
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Kanakische Identitätspolitik und post-/koloniale (Un-)Ordnung Selbst-Kanakisierung als strategische Diskurspolitik geht von der zentralen Einsicht aus, dass rassistisch Marginalisierte von der Dominanzkultur als "Kanaken" konstruiert werden. Bei der Aneignung und Umkehrung des Kanakendiskurses geht es daher gerade nicht um eine freie Identitätswahl, sondern darum, ein aufgezwungenes Selbstbild zu unterlaufen
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"Queer Politics" als widerständige Politiken Queer politics sind nicht als Anerkennungs- oder Identitätspolitiken zu verstehen, sondern sie bewegen sich ausgehend von Machtkritik in einem Spannungsverhältnis, das zwischen Identität, deren Dekonstruktion und vorläufigen Identitäten hin und her oszilliert.
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Denke zumindest so differenziert wie die Wählerstromanalyse!
Armin Thurnher beendet jeden seiner Leitartikel im "Falter" in der Tradition von Cato mit einer stehenden Redewendung: "Im Übrigen bin ich der Meinung, der Mediamil-Komplex muss zerschlagen werden."
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Der Duffek-Schlag oder Die Wiederholung des Immergleichen "Sie haben es erfasst. Genetisch betrachtet, besteht die einzige Überlebenschance von Männern in der Wiederholung des Immergleichen. Wehe, Männer stellen sich dieser Aufgabe nicht! Sie verblöden unter der Hand! Aus diesem Grund trainiere ich einen Schlag, den ich vor vielen Jahren erlernte, immer wieder aufs Neue ein. Es wird Sie nicht überraschen, wenn ich Ihnen sage, dass die Zeitintervalle der Auffrischungskurse mit zunehmendem Alter kürzer werden."
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Die 5. Wiener Integrationskonferenz hat getagt Am 30. Oktober 2004 fand die 5. Wiener Integrationskonferenz statt. Diesmal nicht vom Wiener Integrationsfonds der von der neuen Magistratsabteilung 17 abgelöst wurde organisiert, sondern vom neuen "Verein Wiener Integrationskonferenz Vernetzungsbüro", der von den RepräsentantInnen der Konferenz gegründet wurde.
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